Renovieren und Heimwerken

So rührt man Tapetenkleister an

Print Friendly, PDF & Email

Haben Sie auch schon Tapetenkleister angerührt und am Ende sah er aus wie ein klumpiger Brei? Hier erklären wir Ihnen, wie Sie den perfekten Tapetenkleister herstellen.

Tapetenkleister

Normaler Tapetenkleister klebt durch Trocknung, indem das zugemischte Wasser verdunstet. Er eignet sich für normale Papiertapeten, aber auch für z.B. Grasfaser- und Seidentapeten. Bei Vinyl- oder Strukturtapeten kann Wasser nicht verdunsten, deshalb gibt es hierfür Tapetenkleister, der mit sehr wenig Wasser angerührt wird. Diese Tapetenkleber haben eine hohe Haftkraft und eignen sich deshalb auch für schwere Tapeten.

Das Kleister-Pulver ist in kaltem Wasser löslich. Warmes Wasser eignet sich nicht zum Anrühren, da es die Reaktion des Kleisters beschleunigt und die Bildung von Klumpen fördert.

Der Tapetenkleister wird unmittelbar vor dem Anbringen der Tapete in einem sauberen rostfreien Gefäß gemischt. Benutzen Sie beispielsweise einen alten Plastikeimer, der vorher aber unbedingt von allen alten Farb- und Kleisterresten gründlich gereinigt worden sein muss.

Angebot
Metylan Papier, starker Tapetenkleister für leichte, normale und schwere Papiertapete, Kleister zum Tapezieren und Basteln ohne Konservierungsmittel, 1x125g
  • Vielseitig einsetzbar – Der starke Kleister ist ideal zum Anbringen von Papiertapete oder als Bastelkleister zur Verwendung bei Projekten mit...
  • Starker Halt – Dank seiner Methylcellulose-Formel bietet der Tapetenkleister eine starke und zuverlässige Klebkraft bis in die Nähte: für...
  • Hocheffizient – Der Kleister reicht für bis zu 10 Rollen (50m²) und ist somit auch für größere Arbeiten geeignet: egal, ob Heimwerker oder...
  • Ohne Konservierungsstoffe – Der Metylan Tapetenkleister ist geruchlos sowie frei von Konservierungsstoffen und daher besonders für die Verwendung...
  • Praktischer Lieferumfang – Metylan Papier, kinderfreundlicher Tapetenkleister für leichte, normale & schwere Papiertapeten, zum Tapezieren &...

Und so wird´s gemacht

  1. Lesen Sie auf jeden Fall die Mischanleitung auf der Verpackung. Rühren Sie immer die gesamte Kleistermenge der Packung an, auch wenn Sie gerade weniger benötigen. Wenn nicht der gesamte Packungsinhalt angerührt wird, haftet die Tapete unter Umständen nicht an der Wand. Denn das Pulver besteht aus vielen verschiedenen Bestandteilen, mit unterschiedlichem Gewicht und Körnungen. Beim Transport der Verpackung setzen sich die schwereren Bestandteile des Pulvers am Packungsboden ab. Aber keine Angst, wenn nicht der ganze Kleister benötigt wird! Denn angemischter Tapetenkleister hält sich gut abgedeckt je nach Marke bis zu einer Woche, teilweise auch etwas länger. So bleibt noch Zeit, um den Kleister bei anderen Vorhaben zu nutzen.
  2. Messen Sie die entsprechende Menge Wasser mit einem Messbecher ab und gießen Sie bis auf einen kleinen Rest in einen sauberen Eimer. Sparen Sie ein wenig für die Feinabstimmung der Mischung auf, da Sie den Kleister nach dem Mischen verdünnen, aber nicht verdicken können.
  3. Gießen Sie eine kleine Menge Pulver auf die Wasseroberfläche, während Sie mit einem Rührstab kräftig umrühren. Rühren Sie weiter, bis die Mischung eindickt und fügen Sie dann mehr Pulver hinzu. Fügen Sie während des Rührens schrittweise Pulver hinzu, um Klumpen zu vermeiden. Ändern Sie während des Umrührens die Richtung, auf diese Weise vermischt sich der Kleister besser.
  4. Rühren Sie weiter, bis der Tapetenkleister vollständig eingedickt ist. Sollte die Masse zu dick sein, fügen Sie etwas von dem restlichen Wasser hinzu und rühren Sie weiter.
  5. Die meisten Kleister benötigen nun etwas Quellzeit (Packungsangabe beachten!). Lassen Sie die Mischung also etwas stehen und rühren Sie den Tapetenkleister noch ein paar Mal in kreisenden Bewegungen um, bis er die richtige Konsistenz hat. Und schwupps: Sie haben perfekt angerührten Tapetenkleister für Ihr Projekt!

Grundierung nicht vergessen

Bevor Sie Ihre Tapete anbringen, muss die Wand sauber und trocken sein und darf keine Spuren von Schimmel oder Mehltau aufweisen. Tragen Sie die Grundierung auf die zu tapezierenden Wände auf und lassen Sie sie etwa zwei Stunden trocknen, bevor Sie anfangen zu tapezieren.

Dadurch entsteht eine glatte Oberfläche, auf der Sie arbeiten können. Die Grundierung versiegelt die Wand und verhindert, dass der Tapetenkleber in die Oberfläche eindringt.

Wie lange kann man Tapetenkleister in einem Eimer lassen?

Werfen Sie den Kleister nicht in den Müll, wenn Sie das Tapezierprojekt nicht vor Ende des Tages beendet haben. Setzen Sie einen Deckel auf Ihren Eimer und die Mischung sollte je nach Marke bis zu einer Woche halten. Sie werden merken, wann er nicht mehr verwendbar ist, weil der Kleister dann zu flüssig wird.

Zusammenfassung

Beim Arbeiten mit Tapetenkleister ist es wichtig, ihn in der richtigen Konsistenz anzumischen. Wenn er zu wässrig ist, verliert er seine Hafteigenschaften. Ist der Kleister jedoch zu dick, entstehen unschöne Klümpchen in der Tapete. Um die perfekte Konsistenz zu erreichen, befolgen Sie genau die Packungsanweisung, damit die der Kleber für einen starken, lang anhaltenden Halt sorgt.

Folgen Sie uns auf FACEBOOK, TWITTER oder PINTEREST, um weitere tolle Haushaltstipps zu erhalten!

1000 Tipps für den Haushalt …
Wenn Sie noch Rezepte, Tipps zur Gesundheit, Hausputz, Wäschepflege, Fleckenmittel, Recycling, Anregungen zur Ungezieferbekämpfung  oder, oder, oder… haben, senden Sie uns eine kurze Nachricht.

(Visited 351 times, 1 visits today)

Letzte Aktualisierung am 19.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Ein Gedanke zu „So rührt man Tapetenkleister an

  • Wenn es um Tapezierarbeiten geht, ist das Anrühren von Tapetenkleister ein wichtiger Schritt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Anrühren des Kleisters keine komplizierte Angelegenheit ist. Mit der richtigen Anleitung und den richtigen Tipps kann jeder problemlos eine gute Konsistenz erreichen. Es gibt verschiedene Arten von Tapetenkleister, wie zum Beispiel Pulverform oder fertige Flüssigkeit, die je nach Bedarf verwendet werden können. Bevor man mit den Tapezierarbeiten beginnt, lohnt es sich, sich gründlich zu informieren, um unerwünschte Probleme zu vermeiden und ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert