Wäsche waschen und pflegen

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Weiße Wäsche
  • Vergilbte Wäsche wird wieder weiß, wenn Sie einen Löffel Terpentin und zwei Esslöffel reinen Spiritus ins letzte Spülwasser geben.
  • Weiße Wäsche bleibt länger schön, wenn man sie (wie früher) ab und zu einer Rasenbleiche aussetzt. Die frisch gewaschenen Wäschestücke werden abends auf dem Rasen ausgebreitet, mit frischem Wasser begossen und über Nacht im Freien gelassen.
  • Vergilbte Gardinen werden wieder weiß, wenn man der Seifenlauge zusätzlich eine Tasse Salz zusetzt.
Hemd- und Blusenkragen
  • Auf vergilbte Kragen eine Paste aus Essig und Natron auftragen. Mit dieser Paste lassen sich auch Stockflecken beseitigen.
  • Bei starker Kragenverschmutzung kann dieser auch mit einem Haarwaschmittel eingestrichen werden, bevor man das Hemd in die normale Wäsche gibt. Durch das Haarwaschmittel werden die Körperfette aus dem Kragen gelöst.
Wäsche waschen
Wolle
  • Einlaufen von Wollsachen verhindert man, indem man dem Waschwasser Glyzerin (einen Esslöffel auf zehn Liter Wasser) hinzufügt. Angorawolle wird flauschig und weich, wenn man Glyzerin ins letzte Spülwasser gibt.
  • Oft lassen sich verfilzte Wollsachen retten, wenn man diese – nach nochmaliger Feinwäsche – in einem handwarmen Sud aus weißen Bohnen spült.
Fitness-Kur für Daunenjacken

Die meisten Daunenjacken kann man selbst waschen – am besten mit einem Extra-Daunenwaschmittel. Damit die feinen Federn beim Trocknen schön flauschig werden und nicht verklumpen, gibt man die Jacke in den Wäschetrockner. 
Tipp: Einen Tennisball dazulegen! Das lockert die Füllung zusätzlich auf.

Flauschige Frotteetücher

Je kalkhaltiger das Wasser, desto härter werden Frotteehandtücher, wenn sie auf der Leine trocknen. Durch einen selbst gemachten Weichmacher werden sie aber wieder herrlich flauschig: In heißes Essigwasser (Mischungsverhältnis: ein Drittel Essig zu zwei Drittel Wasser) legen. Acht bis zehn Stunden darin ziehen lassen. Danach wie sonst auch in der Waschmaschine waschen. Zum letzten Spülgang eine Tasse Essig dazu geben.

Weg mit Schweißflecken

Das Kleidungsstück in Essigwasser legen, klar nachspülen, dann waschen. Aus Wollsachen bekommt man die Ränder durch vorsichtiges Ausreiben mit Salzwasser weg. Hinterher mit etwas Alkohol nachreiben. Aus dunklem Stoff verschwinden die Flecken, wenn man ihn zwischen mit Salmiakgeist getränkte Tücher legt und sie überdämpft.

Buntwäsche…

… sollte niemals mit zu starker Seifenlauge oder Aschenlauge behandelt werden, da so die Farben ausbleichen würden.

Feinwäsche…

… schont man, wenn sie nicht lose, sondern in einem Kopfkissenbezug in die Wäsche gegeben wird. Trotzdem sollte solche Wäsche im Schongang gewaschen werden.

Stark verschmutzte Wäsche

Insbesondere Arbeitskleidung sollte nicht direkt in die Waschmaschine gegeben werden. Über Nacht einweichen und dem Einweichwasser einen Schuss Terpentin oder Petroleum zu setzen.

Stark verschmutzte Wäsche waschen
Knitterfalten entfernen

Um auf einfache Weise Knitterfalten aus der Kleidung zu bringen, einfach im Badezimmer aufhängen und bei geschlossener Türe die Dusche fünf Minuten laufen lassen. Der entstehende Wasserdampf dringt durch den Stoff und die Falten lösen sich auf. Sehr empfehlenswert auf Reisen!

Wäsche einfach stärken

Wenn viel Wäsche zu stärken ist, sollte die Stärke auf die noch nass an der Leine hängende Wäsche gesprüht werden. So kann man die Kleidung von beiden Seiten besprühen und sie gleich bügelfertig machen.

Noch mehr Wäschetipps
  • Benutzen Sie Essig als Weichspüler für Ihre Handwäsche. Durch den Essig wird die Seife neutralisiert. Dadurch braucht man nur zweimal zu spülen und frischt gleichzeitig die Farben auf.
  • Ein alter Kissenbezug eignet sich sehr gut als Wäschehülle beim Waschen. Man schont dadurch empfindliche Wäsche und verhindert, dass das Flusensieb der Waschmaschine so schnell verstopft.
  • Beim Waschen reiben sich die Stoffe an der Trommel der Maschine. Feste Gewebe wie Jeans und dunkle Teile aus Mikrofaser können dadurch ihre Farbe verlieren. Darum zum Waschen grundsätzlich auf links drehen.
  • Ein bewährtes Mittel zum Auffrischen blankgetragener Stoffe ist Salmiakgeist. Ein Teelöffel davon wird in einer kleinen Schüssel Wasser aufgelöst und die blanken Stellen sodann damit abgebürstet.
  • Ein Abendkleid schützt man bei schlechtem Wetter dadurch, dass man auf dem Weg zum Fest in einen großen Müllsack steigt, in den man zuvor zwei Löcher für die Beine geschnitten hat. Der Sack wird oben an der Taille festgebunden. Auf dem Weg zur Feier sieht man dann zwar etwas merkwürdig aus, auf dem Fest kann man dagegen glänzen!
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  • Laundry: © BillionPhotos.com / stock.adobe.com

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