Kühlschrank – Gefrierschrank

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Der aktuelle Tipp zum Einfrieren:

Zunächst das Wichtigste! Alles was zum Einfrieren in das Gefriergerät kommt, muss deutlich beschriftet sein. Und zwar mit Inhalt, ggf. Gewicht und Einfriermonat: Also z.B. Kalbsschnitzel / 500 g / 11/2018. Dann weiß man, bis wann es verbraucht sein muss. In gefrorenem Zustand erkennt man nicht alles wieder, auch wegen des Ansatzes von Eiskristallen. Zum Beschriften gibt es Plastikbeutel mit Beschriftungsfeld. Mit einem wasserfesten Stift hält die Beschriftung bombenfest.

Muss der Kühlschrank für einen längeren Zeitraum abgeschaltet werden, dann sollte die Tür leicht geöffnet bleiben, damit durch die Luftzufuhr eine Schimmelbildung verhindert werden kann.

einfrieren, Kühlschrank

Gut gelagert

Dörren, Pökeln, Räuchern, Einlegen – früher galt es, erfinderisch zu sein, wenn es darum ging, Lebensmittel lange vor dem Verderb zu bewahren, um den Speiseplan auch in mageren Zeiten abwechslungsreich und gesund zu gestalten. Schließlich gab es nicht immer Kühl- und Gefrierschränke. 

Seit die Technik Einzug in die Küchen gehalten hat geht es einfacher: Kühlschrank-Besitzer können in Sachen Vorratshaltung ziemlich cool bleiben; denn in der Kälte aufbewahrt, sind viele Nahrungsmittel gut vor Keimen und Bakterien geschützt – zumindest ein paar Tage.

Wer länger vorsorgen will, muss seine Lebensmittel einfrieren. Oder gleich Tiefkühlprodukte kaufen. Jenseits von minus Null lassen sich Vorräte monatelang bequem einlagern. Der Vitamingehalt von meist erntefrisch verarbeitetem und tiefgekühlten Gemüse oder Obst kann unter Umständen höher sein als der von frischem.

Beim Auftauen gilt:
  • Nicht alle Speisen vertragen beim Erwachen aus dem Kälteschlaf Zimmertemperatur. Fleisch etwa wird trocken und verliert an Geschmack, da bei Raumtemperatur die Fleischränder schneller weich werden und Saft herausfließt. Tiefgefrorenes Fleisch sollte deshalb – ebenso wie Butter, Käse, Sahne, Torten und ganze Fische – langsam im Kühlschrank auftauen.
  • Einzelne Fischfilets schmecken frischer, wenn man sie zum Auftauen in Milch legt. Die kann später gleich für die Sauce verwendet werden.
  • Kräuter nicht auftauen, sondern gefroren ins Essen geben.
  • Brötchen werden knusprig, wenn sie gefroren mit etwas Wasser bepinselt und dann bei 170 Grad Celsius im Ofen etwa sieben Minuten lang aufgebacken werden.

Sind Lebensmittel erst einmal aufgetaut, ist Vorsicht angeraten, bevor man sie nochmals einfriert. Lagern sie längere Zeit bei Zimmertemperatur, können sich Bakterien ansiedeln, die beim erneuten Einfrieren nicht abgetötet werden und sich nach erneutem Auftauen weiter vermehren. Außerdem zerstört häufiges Auf- und Abtauen die Vitamine.

Eingefrorenes bleibt nicht ewig frisch.

Bei minus 18 Grad halten sich:
  • Brot und Eis: 2 Monate
  • Fisch, Fleisch, Hackfleisch: 3 Monate
  • Butter und Geflügel: 6 Monate
  • Obst: 8 Monate
  • Blanchiertes Gemüse: 10 Monate
Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 
*-6 °Cgeeignet zur kurzfristigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche)
**-12 °Cgeeignet zur mittelfristigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 2 Wochen)
***-18 °Cgeeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln
.
< -18 °Cgeeignet zum Einfrieren und zur langfristigen Lagerung von Lebensmitteln

Für einiges eignet sich der Gefrierschrank überhaupt nicht als Vorratslager: Eier, Weichkäse (im Gegensatz zu Hartkäse, der sich gut einfrieren lässt), Joghurt und geräucherter Wurst bekommt die Kälte nicht.

Mit ein paar Tricks lassen sich einige Speisen aber auch ohne Minusgrade aufbewahren.

  • Reife Zitronen bleiben bis zu einem Monat frisch, wenn sie in einer Schüssel mit Wasser aufbewahrt werden.
  • Blattsalate bleiben – bis zu fünf Tage – knackig, wenn sie in feuchtem Zeitungspapier eingewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden.
  • Gurken sollten nie zusammen mit Obst oder Tomaten lagern. Die scheiden Ethylen aus, das den Reifungsprozess ankurbelt, und die Gurken werden schneller gelb.
  • Tomaten verlieren im Kühlschrank an Aroma. Sie lagern besser in einem Tongefäß an einem dunklen Ort.

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