Pflanzen & Gartentipps

Gartenpflege

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Gartenpflege mit Jauchen und Brühen

Gartenpflege – Mit Kräuterauszügen in Jauchen und Brühen kann der Gartenbesitzer vorbeugend tätig werden. Die darin enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente wirken auch wachstumsfördernd. Jauche fördert die Widerstandskraft von Pflanzen und als biologischer und organischer Dünger kurbelt sie das Bodenleben an.

Man trifft die Biene fast überall im Freien und auch im heimischen Garten an.

Für Jauchen werden ein Kilogramm Frischkraut (oder 150 Gramm Trockenkraut) mit zehn Liter kaltem Wasser zum Gären angesetzt. Je nach Temperatur dauert es 10 bis 12 Tage, bis die Jauche (oft im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnt) gebrauchsfertig ist. Wichtig: Jeden Tag mehrmals gut umrühren, Sauerstoff fördert die Gärung.

Für eine Brühe wird die gleiche Menge Kräuter zerkleinert, einen Tag lang in zehn Liter kaltem Wasser angesetzt und dann eine halbe Stunde gekocht. Nach dem Abkühlen sind die Brühen (wieder 1:5 mit Wasser verdünnt!) verwendbar. Die Gefäße zum Ansetzen der Kräuterauszüge dürfen nicht aus Metall sein.

Gartenpflege – Was hilft wann?

Ackerschachtelhalm (Brühe 5x verdünnt): Pilzkrankheiten, Spinnmilben, Milben, Lauchmotten
Brennnessel (gärende Jauche, unverdünnt): Blattläuse, Spinnmilben
Rainfarn (Brühe, unverdünnt): Läuse, Lauchmotten, Erdbeerblütenstecher, Brombeermilben, Himbeerkäfer, Kohlerdflöhe, Weiße Fliege
Wurmfarn (Brühe, unverdünnt): Schild-, Schmier-, Blutläuse, Rost
Echter Lavendel hilft sehr gut gegen Blattläuse. Lavendelsträucher blühen weiß, blau oder rosa und können gut zwischen Beetrosen gepflanzt werden
Pflanzenöl aus Sojabohnen schützt vor Mehltau und heilt erkrankte Pflanzenteile.

Gartenpflege


Überwinterung von Kübelpflanzen

dunkel und kalt (5 bis 10 Grad): Schmucklilie (Agapanthus-Hybride), Engelstrompete (Brugmansia/Datura), Korallenstrauch (Erythrina crista-galli), Bleiwurz (Plumbago auriculata), Granatapfel (Punica granatum)

Kalt und hell (5 bis 10 Grad): Kapmalve (Anisodontea capensis), Zylinderputzer (Callistemon citrinus), Strauchmargerite (Chrysanthemum frutescens), Lorbeerbaum (Laurus nobilis), Oleander (Nerium oleander)

temperiert und hell (10 – 15 Grad): Drillingsblume (Bougainvillea x buttiana), Kerzenstrauch (Cassia didymobotrya), Zitrusgewächse (Citrus-Arten), Wandelröschen (Lantana-Camara-Hybriden), Nachtschatten (Solanum rantonnetii)

warm und hell (15 – 20 Grad): Schönmalve (Abutilon-Hybriden), Roseneibisch (Hibiscus rosasinensis), Kanar. Dattelpalme (Phoenix canariensis), Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), Keulenlilie (Cordyline australis)

Langweilige Rasenflächen können durch Effekte aufgelockert werden, mit hohen Staudengräser, einer Trockenmauer an passendem Ort gebaut, einem Steingarten oder auch einem kleinen Teich. Mauern oder andere hässliche Wände, sowie Zäune oder alte, tote Bäume lassen sich durch Pflanzen wie Efeu, wilden Wein, Geißblatt, Wisterie oder Goldregen ebenso schön begrünen wie auch das eigene Haus.

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