Pflanzen pikieren

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Bei Tomaten, Salat und Basilikum ist es mittlerweile eng in der Anzuchtschale geworden. Höchste Zeit also, die Pflanzen zu pikieren.

Der Begriff “pikieren“ stammt aus dem Französischen (“piquer“) und bedeutet “stechen“. Dies wurde aus dem Militärjargon der Pikeniere aus dem 16. Jahrhundert in den Gartenbau übernommen, weil in beiden Fällen ein Stab mit spitzem Ende benutzt wird.

Pflanzen kostengünstig pikieren

Verwenden Sie zum Pikieren von Pflanzen doch einfach leere Eierkartons. Die sind günstig und man füllt einfach Erde in die einzelnen Schalen, Pflänzchen rein und fertig. Die Eierkartons können nach Anzucht mit eingepflanzt werden, weil sie sehr gut verrotten.

Pflanzen pikieren
Warum sollten Pflanzen eigentlich vereinzelt werden?

Es wäre doch einfacher, sie gleich in größeren Abständen auszusäen.  Der Sinn des Pikierens ist, allen Sämlingen zu einem guten Start zu verhelfen. Wer nicht so viele Pflanzen braucht, kann aufs Vereinzeln verzichten und einfach alle schwächlichen Pflänzchen ausreißen, damit die anderen Platz haben. Natürlich könnten die Samen auch bei der Aussaat auf den benötigten Abstand gebracht werden. Das Vereinzeln verstärkt aber das Wurzelwachstum, die Wurzeln werden kräftiger und breiten sich besser aus.

Die Redensart „Pikiert sein“ bedeutet im Übrigen nicht anderes als „gestochen worden sein“.

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