Motivationstipps für die Putzroutine

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Mehr Motivation für die Hausarbeit

Fehlt Ihnen manchmal (oder öfters) die Motivation, das Haus oder die Wohnung zu putzen?

Wenn Sie sich oft fragen: „Wann und warum habe ich meine Motivation verloren?“ oder „Warum hasse ich das Putzen?“ dann müssen Sie weiterlesen! Denn es gibt viele Gründe, warum man der Hausarbeit nicht hinterherkommt oder warum man bestimmte Arbeiten einfach immer wieder hinauszögert.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie am besten putzen, wenn Sie gerade mal keine Lust haben, wie Sie die die mangelnde Motivation angehen und wie Sie der vielen Arbeit im Haushalt beikommen, indem Sie sich Ihren eigenen persönlichen Reinigungsplan erstellen.

Ja, auch dann, wenn Sie gerade absolut keine Lust haben!

Warum hasse ich das Putzen?

Für diesen Teil müssen Sie wahrscheinlich erst mit sich selbst ins Reine kommen. Es ist völlig in Ordnung zuzugeben, dass Sie nicht gerne den ganzen Tag hinter Ihrer Familie herräumen. Und es ist in Ordnung, sich darüber zu ärgern, dass die Küche wieder mal völlig chaotisch aussieht oder warum Mann sich beim Pinkeln nicht einfach hinsetzen kann! 😊

Jeder hat gerne das Gefühl, dass seine (Haus)-Arbeit respektiert und geschätzt wird.

Aber, schlechte Nachrichten: Das funktioniert nicht immer so.

Manchmal denkt die Familie einfach nicht darüber nach, was Sie für sie und Ihr Zuhause getan haben, bevor sie achtlos etwas herumliegen lässt. Auch wenn es Ihnen nicht immer etwas ausmacht zu putzen, gibt es bei jedem Menschen Zeiten, in denen man bestimmte Dinge wegen Müdigkeit, Lustlosigkeit, Faulheit, Selbstsucht… einfach nur aufschiebt.

Wenn Sie sich also die Frage „Warum hasse ich Putzen?“ beantworten müssten, gäbe es sicherlich hunderte von Gründen. Leider sind „Weil es scheiße ist“ und „Ich will nicht“ keine Argumente, denn es muss halt einfach erledigt werden.

Die Wäsche muss noch gewaschen und gebügelt werden. Die Mahlzeiten müssen zubereitet werden. Die Böden müssen noch geschrubbt werden. Und alles, was nicht getan wurde, weil man es aufgeschoben hat, macht es schwieriger, dem Haushalt hinterher zu kommen. Denn das alles erledigt sich nicht von alleine.

Es wird immer eine Million Gründe geben, warum Sie dies oder das nicht erledigen möchten. Lassen Sie uns also herausfinden, wo Sie die Motivation für die Hausarbeit herbekommen, wenn Sie gerade lieber etwas völlig anderes tun möchten.

motivationstipps

5 effektive Motivationstipps für die Putzroutine, wenn Sie wirklich keine Lust haben

1. Motivationstipp für die Putzroutine:
Erstellen Sie Ihren eigenen Reinigungsplan

Ein Zeitplan hilft Ihnen, den Überblick zu behalten. Anstatt sich überfordert zu fühlen, wissen Sie genau, was wann getan werden muss.

Warum sollten Sie Ihren eigenen Reinigungs- und Zeitplan erstellen, anstatt sich einfach nur irgendwo online einen herunterzuladen?

Weil Ihr Zeitplan an Ihre persönliche Situation und Ihre Bedürfnisse angepasst sein muss. Ein Singlehaushalt hat andere Anforderungen, als ein Familienhaushalt. Ein Putzplan für berufstätige Mütter sieht natürlich ganz anders aus als ein Putzplan für Mütter, die zu Hause bleiben. 

Außerdem kann der Putzplan einer Mutter variieren je nach:
  • Wie viele Kinder hat sie?
  • Das Alter der Kinder.
  • Gehen die Kinder zur Schule, werden sie zu Hause unterrichtet oder haben sie Fernunterricht?
  • Arbeitszeit des Mannes.
  • Regelmäßige Termine, die Sie oder die Familie haben.
  • Persönliche Vorlieben und Gewohnheiten.

Aus all diesen Gründen sollten Sie keinen vorgefertigten Reinigungsplan verwenden, denn das kann schnell schief gehen. Schauen wir uns aber einige Dinge an, die zu beachten sind…

Fragen, die Sie sich beim Erstellen Ihres persönlichen Putzplanes stellen sollten:
  1. Gibt es einen Wochentag, an dem Sie sich produktiver fühlen?
  2. Gibt es eine Tageszeit, zu der Sie sich produktiver fühlen?
  3. Ziehen Sie es vor, jeden Tag ein wenig Hausarbeit zu erledigen oder alles auf einen Schlag zu machen?

Wenn Sie sich dessen bewusst sind, können Sie Ihren eigenen Reinigungsplan erstellen. Dabei kann sich der Putzplan im Laufe der Jahre und verschiedenen Lebensabschnitten natürlich stark verändern. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich Ihren eigenen erstellen, basierend auf Ihren besonderen Umständen, Vorlieben und Gewohnheiten. Niemand kennt Ihr Leben besser als Sie.

Nachdem dies erledigt ist, lassen Sie uns mit unseren Tipps zur Hausreinigung fortfahren.

2. Motivationstipp für die Putzroutine:
Machen Sie sich bereit für den Tag

Es mag ja etwas seltsam klingen, aber es wäre gut, aufzustehen und sich auf den Tag vorzubereiten. Denn wenn Sie sich gut fühlen, werden Sie auch gute Arbeit leisten.

  1. Machen Sie die Betten, sobald Sie aufgestanden sind. Sie werden sehen, wie viel ordentlicher das Schlafzimmer aussehen wird und wie viel besser Sie sich fühlen werden.
  2. Dusche. Eventuell werden Sie beim Staubsaugen und ähnlichem wieder schwitzen, aber Sie werden sich nach der Dusche sehr viel produktiver und bereit fühlen, Ihren Tag und Ihre To-Do-Liste in Angriff zu nehmen.
  3. Tragen Sie etwas, mit dem Sie sich gut und attraktiv fühlen. Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie sich herausputzen sollen, als ob sie ausgehen wollten. Aber das Anziehen sendet ein Signal an Ihr Gehirn, dass der Tag beginnt. Wenn Sie sich mit Make up besser fühlen, schminken Sie sich. Vielleicht fühlen Sie sich besser, wenn Sie Ihre Lieblingsohrringe tragen? Was auch immer es ist, es wird Ihnen helfen motivierter an die Arbeit zu gehen!

Auch wenn Sie jetzt der Meinung sind, das wäre Blödsinn, versuchen Sie es einfach ein oder zwei Wochen lang, um zu sehen, ob sich Ihre Motivation und Stimmung positiv verändert!

3. Motivationstipp für die Putzroutine:
Musik hören!

Musik ist ein sehr großer Motivator! Man kann einfach nicht anders, als sich zu bewegen, wenn eine schöne Melodie erklingt.

Drehen Sie also Ihre Lieblingsmusik auf und machen Sie sich an die Arbeit. Egal, ob es sich um klassische Musik oder Ihren Lieblings-Rap aus den 90ern handelt, Musik hilft ungemein dabei, die Arbeit zu erledigen!

4. Motivationstipp für die Putzroutine:
Stellen Sie einen Timer ein

Haben Sie mit Ihren Kindern jemals das Spiel gespielt, dass Sie Ihnen eine exakte Zeitspanne geben, um etwas zu tun, was sie *wirklich* nicht tun wollen? Und siehe da, plötzlich wird die ungeliebte Aufgabe, Erbsen zu essen oder sich anzuziehen aufregend, weil sie gegen die Zeit ankämpfen müssen.

Genau so können sich selbst motivieren!

Stellen Sie sich vor, sie stellen das Mittagessen auf den Herd und es würde zehn Minuten Kochzeit benötigen. Überlegen Sie, was Sie in diesen zehn Minuten alles tun könnten.

In diesen zehn Minuten richten Sie z.B. die Couch, holen schmutzige Handtücher aus allen Zimmern und Badezimmern und werfen sie in die Wäsche. Sie könnten das Waschbecken im Bad und die Badewanne abwischen, die Toilettenschüssel schrubbten, die Toilettenpapierrolle ersetzten und den Müll leeren, etc.

Woah! Sie werden sich wie Superwomen fühlen! Versuchen Sie es!

Putzroutine

Dieser Trick funktioniert übrigens besonders gut, wenn Sie ein größeres Projekt angehen wollen. Der Schreibtisch liegt voll mit Stapeln von Papieren, Notizbüchern, Stiften, es sieht aus, wie wenn eine Bombe eingeschlagen hat? Gleichzeitig steht da ein Stuhl, der von Kleidung überfüllt ist, weil Sie keine Zeit hatten, sie auch aufzuhängen?

Sie hassen es, sich das Durcheinander anzusehen, können sich aber einfach nicht dazu bringen, aufzuräumen, weil das Chaos einfach zu groß ist? Es ist ja nicht so, dass Sie einfach alle Zettel auf dem Schreibtisch wegwerfen könnten. Da liegen wichtige Papiere, die eingereicht oder bearbeitet werden müssen. Und ein gefühlt ganzer Kleiderschrank muss praktisch aufgehängt oder gefaltet werden.

Anstatt das Ganze noch weiter aufzuschieben, versuchen Sie, eine Woche lang jeden Tag einen Timer für 10 Minuten einzustellen. Wenn die 10 Minuten abgelaufen sind, lassen Sie alles stehen und liegen und wiederholen das Ganze am nächsten Tag. Sie werden sehen, sie werden nur  zwei oder drei 10-Minuten-Aktionen benötigen, um einen Job zu erledigen, den Sie schon Wochen und Monate verschoben hatten, weil Sie dachten, es wäre zu entmutigend.

Stellen Sie sich vor, was Sie alles erledigen können, wenn Sie ein paar Mal einen Timer stellen und diese paar Minuten fleißig arbeiten!

Motivationstipp für die Putzroutine
5. Motivationstipp für die Putzroutine:
Aufgaben an die Familie delegieren

Viele Hände erleichtern die Arbeit. Wenn Ihre Kinder schon älter sind, können auch sie schon im Haushalt mithelfen. Auch für den Mann sollte es selbstverständlich sein, zum Wohl des Haushalts beizutragen. Ganz besonders dann, wenn beide Partner berufstätig sind.

Geben Sie jedem Familienmitglied je nach Alter eine oder mehrere Aufgabe(n), für die es täglich verantwortlich ist.

Für Kinder könnten das zum Beispiel sein:

  • die Spülmaschine leeren,
  • den Müll beseitigen,
  • Geschirr spülen, trocknen und wegstellen,
  • den Tisch decken oder abräumen.

Sehen Sie, was Sie an Ihre Familie delegieren können, damit alles reibungslos läuft? Das Aufteilen der Aufgaben erleichtert die Hausarbeit erheblich. Und jeder lernt unterschiedliche Fertigkeiten und entwickelt bessere Gewohnheiten.

Damit das Ganze Strukturen bekommt, sollten Sie einen klaren, präzisen Familien-Planer anlegen, in dem jedes Mitglied der Familie sehen kann, wie der Zeit- und Aufgabenplan aussieht. So weiß jedes Familienmitglied, was jeden Tag los ist, und er bietet selbst den Jüngsten ein Gefühl von Stabilität und Eigenverantwortung.

Wollen Sie Ihr Kind für Aufgaben in der Küche begeistern? Mit unseren Tipps finden Sie altersgerechte Aufgaben: Kochen mit Kindern.

Wie finden Sie die Motivation, zu putzen, auch wenn Sie lieber etwas anderes tun würden? Schreiben Sie einfach einen Kommentar, welche Tipps Sie haben!

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🙂 Vielen Dank für's Teilen 🙂

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