Kräuter auf der Fensterbank

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Sie duften herrlich, geben Gerichten eine raffinierte Note und sind gesund: frische Kräuter.

Viele Kräuter lassen sich auch in Pflanzkästen auf der Fensterbank ziehen. Dafür eignen sich besonders: Basilikum, Beifuß, Dill, Kerbel, Kresse, Petersilie, Salbei und Zitronenmelisse.

Probieren Sie es aus, die Kräuter sind dekorativ wie Grünpflanzen und machen Ihre Küche zum Duftgarten.

Ein richtiger Zimmergärtner wird sich nicht damit begnügen, Haus, Wohnung und Balkon nur mit schmückenden Pflanzen zu versehen. Ein bisschen „echte“ Gärtnerei ist auch ohne Garten möglich. Man braucht noch nicht einmal einen Südbalkon, um Selbstversorger in Kräutern und Gewürzen werden zu können. Grundvoraussetzung für den Kräuteranbau im Zimmer sind ein helles Fensterbrett und ausreichende Feuchtigkeit.

Kräuter in Töpfen wachsen zwar nicht ganz so üppig wie im Garten, dafür sind sie aber sofort zu Hand. Zudem hält Basilikum auf der Fensterbank lästige Fliegen fern.

Nicht alle Kräuter eignen sich für den Anbau auf der Fensterbank oder im Balkonkasten. Auch hier gilt, wie bei der Pflege von allen Pflanzen, dass die Herkunft und Wachstumsgewohnheiten berücksichtigt werden müssen.

Wirtschaftlichkeit

Und noch etwas sollte bedacht werden: die Wirtschaftlichkeit. Nur so zum Spaß wird niemand z.B. Kümmel auf der Fensterbank ziehen. Kümmelsamen kann man wesentlich günstiger einkaufen.

Manche Kräuter werden in den Gemüseabteilungen der Supermärkte in Töpfen angeboten: Sie stehen in relativ kleinen Töpfen mit wenig Erde. Wenn man lange ernten will, sollte man sie möglichst bald in einen größeren Topf pflanzen. Am Anfang nicht ernten, damit sie genügend Blätter bilden können, um weiter zu wachsen. Nach etwa drei Monaten sind sie groß genug, um Blätter und Triebe fortlaufend schneiden zu können.

Kräuter auf der Fensterbank
Kräuter selbst ziehen

Will man seine Kräuter selbst ziehen, eignet sich als Erdsubstrat gute Blumenerde. Gedüngt wird sehr selten, am besten mit organischen Düngern, die in die Erde gemischt werden.

Wichtig ist ein guter Wasserabzug am Topf: Entweder das Pflanzgefäß hat ein Wasserabzugsloch oder den Boden mit Tonscherben auslegen.

Viel Wasser brauchen Melisse, Liebstöckel, Schnittlauch und Estragon, wenig Wasser brauchen Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano. Liebstöckel, Melisse, Salbei und Estragon sind stark wachsende Kräuter und müssen deshalb öfter umgepflanzt werden.

Die gebräuchlichsten Kräuter (Mittelmeerkräuter, Petersilie usw.) gibt es – teils sogar in unterschiedlichen Sorten – in gut sortierten Gartencentern und in Gärtnereien.

Ein sehr genügsames und leckeres Kraut für drinnen und draußen ist der Zimmerknoblauch. Die Blätter riechen nach Knoblauch und schmecken auch danach. Man kann Topfknoblauch auf dem Fensterbrett oder im Sommer draußen im Halbschatten kultivieren. Die Triebe bleiben auch im Winter grün und können klein geschnitten an alle Gerichte gegeben werden, die man ansonsten mit Knoblauch würzt.

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