Mehr Nachhaltigkeit: So waschen und trocken Sie Ihre Wäsche richtig

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In Zeiten steigender Energiepreise ist es ein Muss, auch beim Wäsche waschen und Trocknen auf Nachhaltigkeit zu setzen. Davon profitiert nicht nur Ihre nächste Stromrechnung, sondern auch die Natur. Chemische Waschmittel und Tenside setzen dem Abwasser zu, die Kosten für einen Wäschetrockner belasten Ihre Stromkosten. Zum Glück gibt es grüne Alternativen, mit denen Sie gleichzeitig sparen und die Umwelt schonen können.

Die richtige Ausrüstung – ökologische Wäschepflege leicht gemacht

Im Keller brummt die uralte Waschmaschine vor sich hin, direkt danach steht der Ablufttrockner? Beides große Stromfresser, die Sparpotenzial bieten. In der EU werden Großgeräte mit Energieeffizienz-Labeln ausgestattet, die Ihnen beim Sparen helfen. Entscheiden Sie sich für ein Gerät der Klasse A, können Sie Wasser, Strom und letztlich auch Geld sparen.

Sowohl bei der Waschmaschine als auch beim Wäschetrockner spielt auch die Größe des Geräts eine Rolle. Im Singlehaushalt reicht eine 5-Kilo-Maschine in jeder Hinsicht aus. Vollbeladene Waschtrommeln helfen Ihnen, weniger Strom zu verbrauchen und effizienter zu waschen. Im Mehrfamilienhaushalt hingegen darf mehr Kapazität genutzt werden. Hier ist ein höheres Beladungsgewicht von Vorteil, da Sie auch große Mengen an Wäsche problemlos waschen können.

Dann wäre da noch die Frage nach dem Wäschetrockner. Ohne Zweifel ist er komfortabel und für Bettwäsche, Jacken und andere große Wäschestücke perfekt geeignet. Vor allem für die Alltagswäsche ist der Wäscheständer als stromsparende Alternative aber eine wertvolle Anschaffung. Er findet in jeder Wohnung Platz und kann im Sommer außerdem auf den Balkon gestellt werden.

Wäschetrockner intelligent nutzen – Strom und Energie sparen

Bei einem Abluft-, Kondens- oder Wärmepumpentrockner spielt der Komfort eine wichtige Rolle. Wäsche rein, abwarten, fertig! Doch der Energieverbrauch ist vor allem bei älteren Geräten hoch. Entscheiden Sie sich dafür, nur noch große Wäschestücke darin zu trocknen, sparen Sie wertvolle Energie ein.

Ein wichtiger Tipp ist obendrein die Verwendung von Trocknerbällen aus reiner Wolle. Sie sorgen für „Alarm in der Trommel“ und halten die Wäschestücke voneinander getrennt. Dadurch können Sie die warme Luft besser aufnehmen und trocknen schneller. Folglich reduziert sich die Trockenzeit und die verwendete Energie. Auf Weichspüler können Sie dank der intelligenten Bälle ebenfalls verzichten, denn die statische Ladung wird durch ihren Einsatz deutlich reduziert.

Trotz allen Komforts ist der Wäschetrockner eines der Geräte, dessen Energie sich am leichtesten einsparen lässt. Es ist ein Irrglaube, dass Sie mit einem Wäscheständer im Winter keine Wäsche trocknen können. Er ist ein Rundum-Produkt, das Sie zu jeder Jahreszeit benutzen können. Wie Sie auch im Winter problemlos, nachhaltig und komfortabel mit einem flexiblen Wäscheständer arbeiten, verraten wir Ihnen nachfolgend.

Frosttrocknen: Ein echter Geheimtipp für alle Energiesparer
Wäsche trocknen

Sie wissen längst, dass nicht jedes Kleidungsstück für den Trockner geeignet ist. Aber wie trocknen Sie empfindliche Produkte aus Wolle im Winter? Nutzen Sie etwa die Heizung? Das ist überflüssig, denn ein echter Geheimtipp für alle Fans von Nachhaltigkeit ist das Frosttrocknen. Wenn der Himmel klar und die Witterung trocken ist, können Sie selbst bei Minusgraden den Wäscheständer in den Garten oder auf den Balkon stellen.

Die Wäsche trocknet dadurch sogar besonders schnell, was einem einfachen physikalischen Effekt zugrunde liegt. Im Zuge der Sublimation friert die Feuchtigkeit in der frischen Wäsche ein. Sie verwandelt sich in Wasserdampf und dunstet aus Ihrer Wäsche, ohne dass die Feuchtigkeit noch einmal zurückkehrt.

Wichtig zu wissen: Bei Minusgraden wird die Wäsche zunächst steif und hart, sie friert ein! Holen Sie sie jetzt rein, wird sie beim Auftauen des Eises wieder nass. Warten Sie, bis sich die Steifigkeit gelegt hat und Ihre Wäsche wieder weich und flauschig ist. Jetzt ist sie trocken und der Trocknungsvorgang hat Sie keinen Cent gekostet.

Wäscheständer nicht nur nachhaltig, sondern gesund
Wäschetrockner

Leiden Sie im Winter häufig unter einem rauen Hals? Schuld daran ist die trockene Heizungsluft, die den Schleimhäuten zu schaffen macht. Ein ganz natürliches Mittel dagegen ist Feuchtigkeit. Während viele Menschen Schalen mit Wasser verteilen, können Sie einfach die Wäsche Zuhause trocknen. Nasse Wäsche erhöht die Luftfeuchtigkeit und verbessert das Raumklima. Um sicher zu sein, dass die Wände nicht zu feucht werden, können Sie mit einem Hygrometer nachmessen. Die Geräte sind günstig, in jedem Baumarkt erhältlich und sehr effizient. Sie wissen sofort, ob Sie zwischendurch lüften müssen oder ob die Wäsche für angenehmes Atmen im Innenraum sorgt.

Extra-Tipp: Um die Trockenzeit zu verkürzen, setzen Sie in der Waschmaschine auf eine hohe Drehzahl beim Schleudern. Die Wäsche ist dann schon nach dem Waschen weniger feucht und trocknet bedeutend schneller.

Fazit: Wäschepflege funktioniert auch nachhaltig

Sie können noch mehr Gutes für die Umwelt machen, indem Sie die Waschtemperatur reduzieren und auf ökologische Waschmittel setzen. Weichspüler wird heute überbewertet, gerade das Frosttrocknen sorgt für kuschelweiche Frotteehandtücher. Indem Sie auf Vollwaschmittel mit dem Label des blauen Engels oder mit der Auszeichnung ECO-Garantie zurückgreifen, entlasten Sie das Abwasser und können sich dennoch über saubere und gepflegte Wäsche freuen.

Wie trocknen Sie Ihre Wäsche? Wir freuen uns, wenn Sie Ihre ganz persönlichen Tipps in die Kommentare unten schreiben.

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🙂 Vielen Dank für's Teilen 🙂

Bildquellen

  • Wäschetrockner im Schnee: © Uta Scholl / unsplash.com
  • Wäschetrockner: © PlanetCare / unsplash.com

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