Gesundheit

„Gesundmacher“ Garten – Wie Ihr gr├╝nes Paradies zur Quelle der Gesundheit wird!

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Eine grüne Oase für Körper und Geist

Der Frühling kommt, im Garten leuchten Tulpen, Narzissen und Schlüsselblumen. In den Gemüsebeeten drängen die ersten Kräuter- und Salatkeime ans Sonnenlicht. Gartenarbeit macht glücklich! Erde umgraben, säen, Sträucher, Blumen und Gemüse pflanzen tut nicht nur der Seele gut, sondern auch dem Körper. Gartenarbeit ist sogar heilsam. In vielen Kliniken gehört der Umgang mit Spaten, Rechen und Gießkanne inzwischen zur Therapie. Schon nach acht Minuten Aufenthalt im Freien sinkt der Blutdruck um zehn Prozent.

Unser moderner Lebensstil hat uns oft von der Natur entfremdet. Wir verbringen immer mehr Zeit in geschlossenen Räumen und vernachlässigen dabei den Kontakt zur Natur. Dies hat negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Der Mangel an natürlicher Umgebung kann zu Stress, Schlafstörungen und einer geschwächten Immunfunktion führen. Zudem leiden viele Menschen unter Bewegungsmangel, der wiederum zu körperlichen Beschwerden und einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen führt.

Die gute Nachricht ist, dass Sie Ihren Garten in eine grüne Oase verwandeln können, die nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch die Gesundheit fördert. Gartenarbeit und der Kontakt zur Natur haben nachweislich positive Auswirkungen auf Körper und Geist.

Gärtnern für die Gesundheit

Gesundheitliche Vorteile

  • Gartenarbeit ist eine hervorragende Form der körperlichen Aktivität. Durch das Graben, Pflanzen und Jäten verbrennt man Kalorien und stärkt die Muskeln.
  • Der Kontakt zur Natur reduziert Stress und fördert die Entspannung. Die frische Luft und die grüne Umgebung wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus.
  • Der Anbau von eigenen Obst und Gemüse ermöglicht es, gesunde und frische Lebensmittel zu konsumieren. Sie bestimmen, welche Pestizide und Düngemittel verwendet werden.
  • Bei Patienten mit Bluthochdruck sinkt der Blutdruck danach weiter ab. Der Puls wird ruhiger, die Herzfrequenz gleichmäßiger. Der Stoffwechsel wird angekurbelt. Muskelverspannungen lösen sich, Schmerzen nehmen ab. Ängste verschwinden und die allgemeine Stimmung steigt. Die körperliche Koordination verbessert sich, Kommunikationsfähigkeit und geistige Aufmerksamkeit nehmen deutlich zu.
  • Studien zeigen, dass Menschen, die mit Pflanzen arbeiten oder sich viel mit abwechslungsreich gestalteten Parks aufhalten, sich schneller erholen können und dadurch der Medikamentenverbrauch gesenkt wird.
  • Der Mensch erholt sich nicht nur beim Nichtstun, sondern auch bei Tätigkeiten, die ihm Freude bereiten. Besonders bei solchen, die in der Natur stattfinden.
  • Im Garten zu arbeiten fördert die Beweglichkeit, bringt den Kreislauf in Schwung und hilft gegen Stress. Stress und Sorgen sind vergessen, die Hektik des Alltages ist ganz weit entfernt. Gärtnern entspannt – und das macht glücklich.
  1. Vertikales Gärtnern: Die Idee, auch in kleinen Räumen oder auf Balkonen zu gärtnern, gewinnt an Bedeutung. Vertikale Gärten bieten Platz für eine Vielzahl von Pflanzen.
  2. Nachhaltigkeit: Immer mehr Menschen setzen auf umweltfreundliche Gartengestaltung. Regenwassernutzung, Kompostierung und natürliche Schädlingsbekämpfung sind nur einige der nachhaltigen Praktiken, die an Bedeutung gewinnen.
  3. Der Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten erfreut sich großer Beliebtheit. Es werden vermehrt auch exotische Sorten angebaut.
  4. Urban Gardening: Städte werden grüner und lebenswerter. Gemeinschaftsgärten und grüne Dächer werden in urbanen Gebieten immer häufiger anzutreffen sein.
Garten


Raus in den Garten

Der enge Kontakt zur Natur, das Wieder-Spüren der jahreszeitlichen Abläufe, das Erleben des ständigen Kreislaufs von Keimen, Wachsen und Vergehen gibt emotionale Stabilität und Gartenarbeit wird nie eintönig. Die vielfältigen Bewegungsabläufe an der frischen Luft trainieren Kreislauf. Sie regen den Stoffwechsel und das Immunsystem an, bauen Übergewicht ab, stärken die Muskulatur und Knochen.

Fazit

Ihr Garten kann mehr sein als nur ein Ort zum Entspannen oder Grillen. Er kann zur Quelle Ihrer Gesundheit werden. Nutzen Sie die Vorteile der Gartenarbeit, um sich körperlich aktiv zu betätigen, Stress abzubauen und gesunde Lebensmittel anzubauen.

Wer keinen Garten hat, sollte sich so viel wie möglich in der Natur aufhalten. Einen Spaziergang im Park machen, am Wochenende in die Berge oder an einen See fahren oder mit dem Fahrrad durch Wald und Wiesen radeln.

Unsere Tipps für ein entspanntes Gärtnern finden Sie hier: Gartentipps

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Bildquellen

  • Garten: © Alexander Raths / 123rf.com

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